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Marina Colasanti

23.03.2016

Marina Colasanti liest aus
Mein fremder Krieg (Minha guerra alheia)
Moderation: Markus Sahr

23.03., 19:30 h
Zentralbibliothek,
Hasengasse 4, 60311 Frankfurt

Das erste, was man im Krieg lernt, oder wenigstens eines der ersten Dinge, mit denen ich mein kindliches Überlebenseinmaleins erstellte, ist das Ersetzen. Wenn etwas, das zuvor als unersetzlich galt, zu fehlen beginnt, setzt man etwas anderes an seine Stelle, das von nun an unersetzlich ist, bis es seinerseits ersetzt wird. Man dankt dem Himmel dafür, daß es das andere gibt. Und an Stelle des Wortes unersetzlich setzt man wünschenswert.

Marina Colasanti: Mein fremder Krieg
Übersetzt von Markus Sahr
Weidle Verlag 2016

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