angola . brasil . cabo verde . guiné-bissau . moçambique . portugal . são tomé e príncipe . timor lorosae

Mein fremder Krieg

»Hierzulande über ein Land zu lesen, mit dem uns zeitgeschichtlich viel, aber eben auch manches nicht verbindet, ist eine Bereicherung«, schreibt Fridtjof Küchemann in der FAZ vom 13.12. über Marina ColasantiMein fremder Krieg, übers.: Markus Sahr, Weidle Verlag.

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diá publiziert wieder Bücher


Die seit den 1980er Jahren als Brasilien-Verlag tätige Edition diá publiziert nach einem Ausflug ins ebook seit Oktober wieder Printausgaben. Darunter die Anthologie »Kleine Monster« von Caio Fernando Abreu, sowie »Schwarz, meine Liebe« von Fernando Molica.

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Teamtheater Global:São Paulo

Am 12.10. beginnt in München eine Reihe szenischer Lesungen zum Thema São Paulo. Bis zum 20. Oktober stehen Stücke von Pedro Pires/ Zernesto Pessoa / Luiz Ruffato, Newton Moreno, Bosco Brasil sowie Microcontos aus Brasilien auf dem Spielplan des Teamtheaters München.

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Maria Isabel Barreno (1939-2016)

Die portugiesische Schriftstellerin Maria Isabel Barreno - bekannt geworden als eine der »Drei Marias« - ist am vergangenen Wochenende im Alter von 77 Jahren gestorben.

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Bruder Wolf

»Ein Sommer in Portugal, ein Mädchen und sein Vater forschen nach ihrer Familiengeschichte. Reise durch ein Land, in dem die Träume geplatzt sind. Ein literarisch besonderes Buch aus Portugal.« Carla Maia de Almeida: Bruder Wolf, übers.: Claudia Stein, rezensiert von Christine Knödler in der Süddeutschen Zeitung (01.09.16) und von Fridtjof Küchemann am 07.09.16 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Trügerisches Licht

»Du hast keine Stimme, außer du nimmst eine Waffe in die Hand« Patrícia Melo im Spiegel-Interview über Brasilien und ihren neuen Roman Trügerisches Licht (Fogo fátuo, übers.: Barbara Mesquita)

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Mauer in Brasilia

»Wir Brasilianer sind Randfiguren in einem grotesken Roman. Spätere Generationen werden ihn vielleicht lustig finden. Wir nicht.« Ein Essay von João Paulo Cuenca in der Süddeutschen Zeitung.

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Chronist der kleinen Leute

»Gewalttätige, gleichgültige Männer kämpfen in einem Land ohne Aufstiegsmöglichkeiten um ihre Existenz«
Michael Baas in der Badischen Zeitung (30. Juli 2016) über Luiz Ruffatos Romanzyklus »Vorläufige Hölle«

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jetzt als Taschenbuch

Pünktlich zur Überreichung des Internationalen Hermann-Hesse-Preises 2016 an Luiz Ruffato erscheint sein Klassiker Es waren viele Pferde bei Assoziation A in einer Taschenbuchausgabe.

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Wahnsinn

»Die Verächtlichkeitsübungen seiner Helden sind nicht die seinen. Er ist nicht naiv. Was auf der Inhalts-Ebene trivial erscheinen mag, wird durch die Form aufgehoben. Das macht das Außerordentliche seiner Kunst aus«, sagt Brigitta Lindemann auf WDR3 über Mário de Sá-Carneiro: Der Wahnsinn, übers.: Frank Henseleit.

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Bruder Wolf

»Die Moral liegt in der Stärke, die ihre Figuren besitzen. Kleiner und elender werdend, seelisch verletzt, um sich tretend, beißend, oft blind gegenüber den Nöten anderer, sind sie trotzdem fähig, etwas aufzubauen«, schreibt Magali Heissler im Kulturmagazin »Titel« über Carla Maia de Almeida: Bruder Wolf, illustriert von Antonio Jorge Gonçalves und übersetzt von Claudia Stein.

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Radio

Literarisches Geplauder auf Radio Dreyeckland über Angola und die Romane von Agualusa, Ondjaki, Pepetela.
Im Deutschlandfunk stellt Eva Karnofski Manuel Jorge Marmelo: Eine tausendmal wiederholte Lüge vor.

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Wahnsinn


Mário de Sá-Carneiro: Der Wahnsinn (Übers.: Frank Henseleit). Persöhnliche Empfehlung von Peter Hamm auf der SWR-Bestenliste für Juni.

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Prêmio Camões - Raduan Nassar

Der diesjährige Prêmio Camões – die höchste literarische Auszeichnung der portugiesischsprachigen Welt – geht an den brasilianischen Schriftsteller Raduan Nassar

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Luiz Ruffato

Wehleidigkeit [ist] eher das Privileg der Abgesicherten, während einer wie Serginho eine ganz andere Sprache parat hat, um sich vor dem Abgrund zu schützen. Marko Martin, Die Welt (28.05.2016) über Luiz Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dich.

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Chico Buarque

Die feinmechanische Präzision dieser Prosa ist staunenerregend. (…) Ist es das, was man Weltliteratur nennt: die vollständig souveräne Verfügung über das einmal ausgeschüttete Erzählmaterial? Jens Jessen in Die Zeit (19.05.206) über Chico Buarque: Mein deutscher Bruder

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Carla Maia de Almeida

Bruder Wolf ist eine sehr poetisch erzählte, wunderbar in holzschnittartigem Graphic-Novel-Stil illustrierte Allegorie auf den Niedergang eines Landes, schreibt Jürgen Reuß in der Badischen Zeitung.

Das Buch ist Jugendbuch des Monats Juni der deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

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Rui Zink auf der Bühne



»Die Installation der Angst«
von Rui Zink ist von heute an (bis 28.05) auf der Bühne im TiG7, Mannheim.

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Von nationalen Unwohlsein

Präzise Komposition, authentische Figuren – und nicht zuletzt eine unmissverständliche gesellschaftspolitische Positionierung. Große Kunst. Andrea Breuer auf danares.mag über Ondjaki: Die Durchsichtigen

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Prix Littérature Monde für Ondjaki

Ondjaki gewinnt mit der französischen Ausgabe von »Os transparentes« (Les transparents, übers.: Danielle Schramm) den französischen Prix Littérature-Monde für ein fremdsprachiges Werk. Auf deutsch ist »Die Durchsichtigen« 2015 bei Wunderhorn erschienen.

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Afrika Süd

José Eduardo Agualusa im Interview mit Manfred Loimeier, die Luanda-Romane Barroco Tropical (Agualusa) und Die Durchsichtigen (Ondjaki), sowie eine Besprechung von Mia Couto: Das Geständnis der Löwin sind die lusophonen Themen in der aktuellen Ausgabe von Afrika-Süd.

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Agualusa nun auch auf Shortlist

José Eduardo Agualusa steht mit Teoria geral do esquecimento (A general theory of oblivion, übers.: Daniel Hahn) auf der Shortlist des Man Booker International Prize.

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»Angt gebiert Ungeheuer«

»Die Installation der Angst reißt den Leser mit. Rui Zinks Angstszenario ist ein perfekt gebautes Kammerspiel der Gewalt«, schreibt Jochen Kienbaum auf lustauflesen.de

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„Zwischen gefundenem und verlorenem Boden“

Martina Kopf über Fluchtbewegungen zwischen Europa und Brasilien in der Literatur: Hans Staden, Stefan Zweig, Chico Buarque, Luiz Ruffato ... auf literaturkritik.de

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Hermann-Hesse-Preis für Luiz Ruffato

Luiz Ruffato, Michael Kegler. Foto: (c) Gustavo Gomes
Luiz Ruffato und sein Übersetzer Michael Kegler erhalten den Internationalen Hermann-Hesse-Preis 2016

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Angst

Die Installation der Angst ist eine hochintelligente Satire mit beeindruckender Durchschlagskraft, schreibt Sophie Weigand auf literatourismus.net 

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Mein fremder Krieg


Marina Colasanti, vor allem als Kinderbuchautorin bekannt, legt mit Mein fremder Krieg (Übers.: Markus Sahr, Weidle Verlag) ein außergewöhnliches Memoirenbuch vor.

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Die Würde der Verdammten

Ruffatos große Kunst besteht darin, diese Realität schonungslos darzustellen - und gleichzeitig seine Helden als handelnde Subjekte zu zeigen. Er schildert ihre Not und ihre Wendigkeit; ihre Wut, ihren Witz, ihre Wärme. Kurz: Er zeigt die Würde der Verdammten dieser Erde. Sabine Peters im Deutschlandfunk (21.03.2016) über Luiz RuffatoIch war in Lissabon und dachte an dich.

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Angst als Herrschaftsmittel

»In diesem Horrorszenario geht es nicht um Gespenster, Wölfe oder Spinnen, sondern um Europas GegenwartRui ZinkDie Installation der Angst, rezensiert von Irmtraud Gutschke in der Tageszeitung Neues Deutschland (18.03.2016)

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Leipziger Buchmesse

 
Hélia Correia, Alexandra Lucas Coelho, João Tordo und David Machado werden zur Leipziger Buchmesse (17. bis 20. März) kommen. João Tordo wird vorher in Frankfurt am Main lesen. Rui Zink wird in Abwesenheit vorgestellt.

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Man Booker Prize - Longlist

José Eduardo Agualusa und Raduan Nassar stehen auf der 13 Titel umfassenden Longlist zum Man Booker Prize International 2016. Der Preis zeichnet »finest fiction« in englischer Übersetzung aus. 

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Lesungen im März

João Tordo, Carla Maia de Almeida und Marina Colasanti werden im März ihre Neuerscheinungen in Frankfurt, Köln, Berlin und auf der Leipziger Buchmesse präsentieren.

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Deutscher Bruder

Bei S. Fischer ist soeben der neueste Roman von Chico Buarque erschienen: Mein deutscher Bruder (übers.: Karin von Schweder-Schreiner)

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Installation der Angst


Im Weidle Verlag ist soeben (endlich) Die Installation der Angst (A instalação do medo) von Rui Zink erschienen.

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SWR Bestenliste


Der soeben in neuer Übersetzung von Luis Ruby erschienene Roman Der große Augenblick (A hora da Estrela) von Clarice Lispector steht auf Platz 2 der SWR-Bestenliste für Februar

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Briefe aus dem Krieg

»Cartas da guerra«, ein Film von Ivo M. Ferreira nach Briefen von António Lobo Antunes im Wettbewerb der Berlinale.
Junge Welt, 16.02. | Deutschlandradio Kultur, 16.02 | Tagesspiegel, 15.02

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Vogel in der Falle

»Ist denn alles wirklich so harmlos, wie es die Sprache dem Anschein nach zu vermitteln vermag?« – Marina Corrêa in Die Presse, 12.02.2016 über Luiz Ruffato: Ich war in Lissabon und dachte an dich.

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Ideenexerzitium

»Eine ganze Reihe moderner und postmoderner Magier, Fakire und Hinters-Licht-Führer der Fiktion haben beim zauberhaft verstrüppten Roman des Portugiesen Manuel Jorge Marmelo Pate gestanden« schreibt Alexander Kluy im Standard vom 10. Februar über Eine tausendmal wiederholte Lüge

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Ankommen, wo man selbst nicht sein will ...

Das Thema von Luiz Ruffatos „Ich war in Lissabon und dachte an dich“ ist heute von plötzlicher Dringlichkeit schreibt Fabian Federl im Tagesspiegel vom 28.01.

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15 Jahre online

am 15. Januar 2001 ging Nova Cultura ins Internet. Zeitgleich mit Wikipedia - aber das ist reiner Zufall.

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Litprom Literaturtage 2016

José Eduardo Agualusa (Angola) und Luiz Ruffato (Brasilien) sind am 22 und 23. Januar in Frankfurt am Main zu Gast auf dem Litprom Literaturtagen 2016 unter dem Motto »Neue Weltliteratur und der Globale Süden«.

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Mitternacht zu sein ist nicht jedem gegeben


In der Abbildung innerer Verstörung hat Lobo Antunes seltene Meisterschaft erreicht und dem Realismus zweifellos ein neues Gebiet erobert, findet Eberhard Geisler in der Frankfurter Rundschau vom 4. Januar

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Die Bücher des Jahres 2016
übersetzt aus dem Portugiesischen

Rafael Cardoso:
Das Vermächtnis der Seidenraupen.

Aus dem Englischen von Luis Ruby
Fischer Verlag, 2016

Rezensiert von
Carsten Hueck im
Deutschlandradio, 15.10.2016
Margrit Klingler-Clavijo im
Deutschlandfunk, 02.11.2016

Leseprobe auf der Website des Verlags

Ricardo Adolfo
Maria von den Abgesägten Gewehrläufen

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita
A1-Verlag, München 2106


Fernando Molica:
Schwarz, meine Liebe

Aus dem Portugiesichen von Michael Kegler
Edition diá, Berlin 2016


Caio Fernando Abreu:
Kleine Monster

Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Marianne Gareis, Gerd Hilger, Maria Hummitzsch, Gaby Küppers und Gotthardt Schön
Edition diá, Berlin 2016


Patrícia Melo:
Trügerisches Licht

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita
Klett-Cotta, 2016

Leseprobe
auf der
Website des Verlages
Rezensionen
von Dina Netz auf
Deutschlandradiokultur (10.08.2016)
Martina Bittermann auf
Radio Bremen (28.07.2016)
Ein Interview
auf
Der Spiegel (03.08.2016)
Deutschlandfunk (05.08.2016)


Luiz Ruffato:
Es waren viele Pferde
Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler
Taschenbuchausgabe
Assoziation A, Berlin/Hamburg 2016


Carla Maia de Almeida
Bruder Wolf
Aus dem Portugiesischen von Claudia Stein
Sauerländer, Frankfurt am Main 2016

Rezensiert von Jürgen Reuß in der Badischen Zeitung.
Jugendbuch des Monats Juni der deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.
Christine Knödler in der Süddeutschen Zeitung (01.09.2016)
Fridtjof Küchemann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (07.09.16)


Mário de Sá-Carneiro:
Der Wahnsinn

Aus dem Portugiesischen von Frank Henseleit
Matthes & Seitz, Berlin 2016

SWR-Bestenliste Juni 2016

Marina Colasanti
Mein Fremder Krieg

Aus dem Portugiesischen von Markus Sahr
Weidle Verlag, Bonn 2016

Rezension von Fridtjof Küchemann in der FAZ (13.12.206)
im Original rezensiert von Albert von Brunn
(
novacultura, 14.03.2011)


João Tordo
Stockmanns Melodie

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita
Droemer, München 2016

rezensiert auf BücherKaffee (13.03.2016)


Chico Buarque:
Mein deutscher Bruder
Übers.: Karin von Schweder-Schreiner
247 Seiten,
S. Fischer, 2016

Rezensionen:
http://www.deutschlandradiokultur.de/

Jens Jessen, Die Zeit (19.05.206)


Rui Zink:
Die Installation der Angst
Übersetzt von Michael Kegler
124 Seiten
Weidle Verlag, 2016

rezensiert in Neues Deutschland, 18.03.1026
auf literatourismus.net (31.03.2016)


Clarice Lispector:
Der große Augenblick
Neu übersetzt von Luis Ruby
128 Seiten
Schöffling, 2016

–  SWR Bestenliste Februar

 

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